Les grands lacs de Mazurie

Landschaft

Die landschaftliche Schönheit der Großen Masurischen Seen ist so legendär, dass wir die eiszeitliche Moränenlandschaft schon lange vor dem EU-Beitritt Polens erkundet haben. Jetzt endlich ist die Zeit reif, dort als erstes deutsches Charterunternehmen Boote zu vermieten. Insgesamt liegen in Masuren knapp 3000 Seen mit einer Größe über einem Hektar. 25 der schönsten Seen sind durch malerische Kanäle und idyllische Flussläufe miteinander verbunden. Die kleineren Seen nennt man im blumigen Polnisch auch „Himmelsaugen“ weil sich die Wolken im smaragdgrünen bis ultramarinblauen Wasser spiegeln. Das Land selbst ist wellig aber eher flach, die höchsten Berge erheben sich nur etwas über 300 Meter. An Land bietet Masuren stille Kopfsteinpflasterstraßen, uralte Alleen, Störche, Seeadler, Kraniche und leuchtende Rapsfelder – ein Bootsrevier das seinesgleichen sucht.

 

Alle Arten von Wassersport

Wassersport in jeder Form steht im Mittelpunkt des Geschehens an den Masurischen Seen. Angler, Segler, Paddler, schnelle Motorboote, Jetskis und gemütliche Verdränger geben sich ein kameradschaftliches Stelldichein auf dem Wasser. Die Harmonie unter den verschiedenen Wassersportarten ist ebenso erfrischend wie die gute Laune, die auf den vielen oft voll besetzten Charterseglern herrscht. Wir haben auf unseren ersten Törns viele Häfen erlebt, in dem es sich irgendwo eine Crew mit Gitarre und Gesang in einem Cockpit gemütlich gemacht hatte.

Überhaupt die Menschen: Die Polen, die man in Masuren auf und am Wasser trifft, sind entspannt, weltoffen, freundlich, sprechen meistens Englisch oder Deutsch und sie mögen Wassersportler. Das moderne Polen hat nichts mit den Vorurteilen zu tun, die sich in Deutschland nicht abschaffen lassen. Die Polen sind sehr nationalbewusst und zurecht stolz auf das, was sie seit dem Ende des Kommunismus geschafft und geschaffen haben.

 

Der Spirdingsee und der Süden

Der Süden – flacher und sandiger als der Norden – bietet viele stille Seen und ruhige Orte unter dem hohen Himmel. In der Hochsaison jedoch erfüllt quirliges Leben Nikolaiken (Mikolajki). Den Hauptort der südlichen Seenkette gilt als das masurische Venedig und im Sommer scheinen mehr Boote als Autos die Stadt zu bevölkern. Die attraktive Uferpromenade wurde zur Jahrtausendwende neu gestaltet. Restaurants, Eiscafés, kleine Läden und fliegende Händler findet man hier – ideal um einen Nachmittag zu verbummeln.

Nicht weit ist es auch zur Ureinwohnersiedlung „Galindia“ am Beldahnsee bei der man viele schöne und skurile Holzschnitzereien bewundern oder in den weitläufigen Katakomben ein kühles Bier genießen kann. Der benachbarte 114 Quadratkilometer große Spirdingsee (Jezioro Sniardwy) hat fast Müritzgröße – über ihn führt der Törn durch den Wagenauer Kanal und eine Schleuse nach Johannisburg (Pisz), oder über Spirding (Wierzba) und eine schöne Seenkette in das Urlaubszentrum Niedersee (Ruciane-Nida). Je weiter man sich von Nikolaiken entfernt, desto ruhiger wird es – bis hin zum Ankerplatz im Roschsee, den man selbst in der Hauptreisezeit für sich alleine haben kann.

 

Der Mauersee und der Norden

Die nördlichen Seen mit dem 104 Quadratkilometer großen Mauersee sind von dichtem Mischwald und fruchtbarem Boden umgeben – kaum verwunderlich, dass hier der preußische Hochadel seine schönsten Herrenhäuser erbaut hat. Lötzen (Gizycko) gilt aufgrund seiner Lage und Größe als Hauptstadt des Wassersports. Die Ende des 19. Jahrhunderts fertig gestellte Drehbrücke, die Auto- und Bootsverkehr noch heute regelt, ist die Attraktion des Ortes. Noch aus einem anderen Grund versammelt sich alles in der Nähe der Brücke: Die liebevoll mit Blumen gestaltete Uferpromenade verfügt über einen kostenlosen W-Lan-Hotspot. Die Wartezeit vor der Brücke kann man sich mit Internetsurfen vertreiben oder schon die ersten Urlaubsfotos nach Hause mailen. Oder man besucht die Gemüsefrau nahe der Eisenbahnbrücke, den Fleischer in der Querstraße oder den Supermarkt eine Ecke weiter.

Maritimer Mittelpunkt im Norden des Reviers ist neben Lötzen die Marina Steinort. Der Hafen liegt geschützt, ist sehr gepflegt, mit vielen maritimen Serviceangeboten und einer Freiluftbühne ausgestattet. Außerdem ist Steinort (Sztynort) ein guter Ausgangspunkt für einen Ausflug in die deutsche Geschichte: An das Hafengelände grenzt das Schloss Steinort der Familie von Lehndorff (Heinrich Graf von Lehndorff wurde wegen seiner Beteiligung am Attentat auf Hitler 1944 hingerichtet). Wer sich für einen Tag vom Boot trennen kann, sollte außerdem einen Fahrradausflug zum etwa 16 Kilometer entferntem Ort des Geschehens, zum ehemaligen Führerhauptquartier Wolfsschanze unternehmen, das heute eine erlebenswerte Museum- und Gedenkstätte des Attentats ist.

Mit Angerburg (Wegorzewo) ist der nördlichste Punkt des Reviers erreicht. Es lohnt sich, an mehreren Marinas vorbeizufahren und im hintersten Winkel des Wasserwegs festzumachen, direkt vor dem Schloss im alten Stadthafen. Von hier aus ist auch das Freilichtmuseum schnell erreicht, in dem masurisches Landleben aus den letzten Jahrhundert anschaulich und zum Mitmachen und Ausprobieren dargestellt wird.

 

Essen gehen
An Land Essen macht Spaß an den Masurischen Seen. Vor allem, weil das Preis-Leistungsverhältnis mehr als in Ordnung ist. Wir haben in manchen Häfen Liegegeld bezahlt, dass sich in der Höhe am deutschen Niveau orientiert hat, ohne vergleichbaren Service zu bieten, beim Essen gehen erlebt man es oft genau anders herum. Gute Hausmannskost wird in vielen Häfen zu einem Preis serviert, der die Bordkasse schont. Und als wir es uns mal richtig gut gehen lassen haben, zum Beispiel mit einem Essen im eleganten Restaurant der Burg in Rhein (Ryn), haben wir im Sommer 2009 für drei Gänge à la carte mit Aperitif, Wein und Wasser jeweils um die 30 Euro bezahlt.

 

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Suggestions de croisières jours longueur écluses
PI Süd-Törn: Piaski, Spirding, Johannisburg,
Nikolaiken, Niedersee et Seen
4-7 80-120
km
0 (4)
PI Nord-Törn: Piaski, Spirding, Nikolaiken,
Rhein, Lötzen, Steinort, Angerburg et
retour
7-10 120-180
km
0
PI Süd-Nord-Törn: Fahrt von Piaski d'après
Süden et d'après Norden et retour
10-14 150-220
km
0 (4)
PI = permis intérieur
Permis ne sont que ne necessaires si votre pays d´origine vous requiert dávoir un permis. Veuillez nous contacter pour des informations supplémentaires.


        
 


Notre base à Piaski est située dans une baie protégée, au bord de lac Beldany, à seulement quelques kilomètres au nord du centre de villégiature de Rucianne Nida. Nous vous y proposons des bateaux de plaisance, du  type vetus 900 et Kormoran 1140. Il y a aussi un parking gardé. Avec le « Masuren Shuttle » (transfert en autobus depuis Varsovie)  le temps de trajet est de 3,5 heures jusqu’à Piaski où le bus s’arrête devant notre base.

 



Le Permis de navigation en eaux intérieures est nécessaire en Mazurie.

 


Les Polonais sont une nation très enthousiaste en matière de langues étrangères. Depuis plus de 30 ans, l’Anglais est enseigné dans les écoles en Pologne. Ainsi, il est possible de communiquer avec jeunes gens (et toutes les personnes, qui travaillent  dans le tourisme).